Donnerstag, 19. Januar 2012

Wozu das Ganze? Wirklich! Wozu?

Ich finde es wirklich gemein, was das AMS in Österreich mit interessierten Menschen macht. Keine Unterstützung, kein gar nichts. Nicht mal einen Termin für ein persönliches Info-Gespräch bekommt man.

Wenn man zum Beispiel eine Ausbildung zur Krankenschwester machen möchte, die mit einem Diplom abgeschlossen wird und drei Jahre dauert, bekommt man nur ein geringes Taschengeld. Im ersten Jahr sind es "nur" ca. 300,- Euro.
Das "nur" ist deswegen in Anführungszeichen, denn schließlich zahlt die Stadt Wien die Ausbildung. Dafür verpflichtet man sich allerdings dazu, nach der Ausbildung drei weitere Jahre in einem Krankenhaus der Stadt Wien zu arbeiten. Sollte man innerhalb dieser drei Jahre kündigen, muss man einen Teil der Ausbildungskosten zurückerstatten.

Gut. Das sehe ich ja alles ein. Allerdings sind 300,- Euro jetzt doch zu wenig um selbstständig zu bleiben. Sprich wenn man alleine ist und keinen Partner hat, der einen finanziell Unterstützt müsste man seine Wohnung hergeben, eventuell das Auto verkaufen. Wie soll man mit diesem Taschengeld seine Fixkosten abdecken?
Man müsste wieder bei den Eltern einziehen (sofern das möglich ist) und wieder zum Kind werden. Egal wie alt man ist.

Dann kommt plötzlich ein Infobeitrag im TV, dass es vom AMS finanzielle Unterstützung gibt für jene, die eben diese Ausbildung in einer Gesundheits- und Krankenpflegeschule machen möchten. Der Betrag den man monatlich zusätzlich zum Taschengeld bekommen sollte beträgt 1300,- Euro. DAMIT würden sich die monatlichen Fixkosten leicht abdecken lassen.

Geht man nun allerdings zum AMS, erfährt man dort, dass diese Unterstützung nur für diejenigen gilt, die auf Grund von Arbeitslosigkeit vom AMS zu dieser Ausbildung geschickt wurden. Sprich man müsste seinen Job kündigen, dann übers AMS die Anmeldung bei einer dieser Schulen in Wien machen und darauf hoffen einen Platz zu bekommen. Sprich man gibt seinen Job auf, und weiß aber nicht, ob man den Platz an der Schule bkommt - alles eine sehr wakelige Geschichte in meinen Augen. Aber nur dann, und wirklich NUR dann, bekommt man eine finanzielle Unterstützung.

Ist doch ein Scherz oder? Wie kann man es wagen, dass man so engagiert ist und arbeitet? Ich meine HALLO? Wie kann man wirklich so blöd sein und froh über einen Arbeitsplatz sein?


Das gleiche ist es, wenn man versuchen möchte sich selbständig zu machen. Bestes Beispiel: Immobilienmarkler.

Man kann eine Ausbildung direkt bei einer Marklerfirma machen. Ausbildung dauert 8 Wochen. Das ist aber Hauptberuflich, also die Ausbildung kann man nicht machen, wenn man noch wo anders arbeitet.
Nach diesen 8 Wochen ist man so weit, dass man das erste Geld verdienen kann. Aber aller Anfang ist schwer in der Selbstständigkeit, also sollte man sich nicht zu viel erhoffen am Anfang.

Jetzt gibt es vom AMS wieder eine Förderung zur Selbstständigkeit die man für 3-6 Monate in Anspruch nehmen kann. Beträgt auch wieder so um die 1400,- Euro - also auch hier wieder genug um die Fixkosten abdecken zu können.
ABER NEIN! Auch hier muss man eine gewisse Zeit lang arbeitslos gewesen sein, um diese Förderung zu bekommen.
Das Beste an der Sache ist, hat man noch eine Arbeit, bekommt man nicht mal einen Beratungstermin um eventuelle Fragen bezüglich dieser Förderung abzuklären.


Eine weitere nette Eigenschaft des AMS ist, wenn man so blöd war und studiert hat und sich einen Titel wie einen Magister oder sogar einen Doktor erlernt und "erarbeitet" hat ist es genau umgekehrt.
Hat man dann das Pech wirklich arbeitslos zu sein, und man versucht Hilfe vom AMS zu bekommen, bekommt man nur die Antwort: "Akademiker werden nicht vermittelt".

Fazit:
Unterstützung bekommt man nur wenn man arbeitslos ist, aber dann auch nur, wenn man keinen Titel hat.
IST man arbeitslos und hat aber einen Titel, dann bekommt man nicht mal eine Vermittlung.

Jetzt stellt sich mir die Frage:
Warum arbeitet man und studiert man überhaupt? Besser wäre man doch dran, wenn man weder einen Titel noch eine Arbeit hätte, dann bekommt man volle Unterstützung vom AMS für alles.

Ich versteh die Welt nicht mehr.
Tief in meinem Inneren hoffe ich immer noch darauf, dass ich das alles einfach nur wirklich sehr falsch verstanden habe.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Gemeinsames Aufstehen...

Im Normalfall ist es so, dass der "noch nicht" Mann und ich zu unterschiedlichen Zeiten aufstehen. Entweder ich steh nach ihm auf, wenn ich Spätdienst habe, oder ich steh vor ihm auf, wenn ich Frühdienst habe.

Ab und zu kommt es vor, dass wir gemeinsam aufstehen. Aber da ist es dann wirklich eine Kunst, dass wir es auch wirklich schaffen gemeinsam aus dem Haus zu gehen.

Ich brauche in der Früh mit allem Drum und Dran ca. 25 Minuten. Ich könnte schneller auch, aber ich hasse nichts mehr als Stress zu haben in der Früh.
Er wiederum braucht nur 12-15 Minuten und liebt - ja, braucht sogar - den Stress in der Früh. Was er am meisten hasst in der Früh ist, wenn er auf mich warten muss. Er mag es nicht in der Gegend rumstehen und warten zu müssen.

Stehen wir wirklich mal gemeinsam auf, dann geht jeder seinen Weg in der Früh. Vorzugsweise schau ich, dass wir uns nicht in die Quere kommen, denn ich mag es nicht von meinem morgentlichen "Ritualen" abzuweichen. In der Früh bin ich recht unflexibel...

So war es zum Beispiel heute so, dass wir zwar gemeinsam aufgestanden sind - was ich sehr schön finde - aber getrennt voneinander das Haus verlassen haben.
Müsste er warten auf mich, dann endet für mich der Morgen mit Stress und für ihn mit Genervt sein. Das wollen wir beide nicht. So haben wir diese Lösung gewählt und ich muss sagen, es funktioniert wirklich gut.
Man muss dazu sagen, wir frühstücken nicht. Wir trinken auch keinen Kaffee in der Früh (ich trink ihn gar nicht und er trinkt alle heiligen Zeiten mal einen - die Kaffeemaschine haben wir eigentlich nur für Beuscher).
Es geht wirklich rein ums Aufstehen und Herrichten.

Wie ist es bei euch? Steht ihr gemeinsam mit eurem Partner auf? Kommt ihr euch in der Früh in die Quere? Zickt ihr euch vielleicht an? Oder läuft alles ganz Harmonisch ab?

Dienstag, 17. Januar 2012

Heute schon Sünden abgebüßt???

Also ich schon.

Ich habe euch ja die Geschichte mit meinem Hausarzt erzählt. (hier zum Nachlesen)

Heute war der erste Termin für diesen Tuberkulose-Test den ich noch zusätzlich machen muss.
Alle die in Wien wohnen, können sich vorstellen, dass es vom 20. Bezirk in den 3.Bezirk und von dort dann wieder in den 2. Bezirk eine kleine Weltreise ist.

Aber wir fangen ganz von vorne an.

07:45 in Wien... mein Wecker klingelt... ich wuzel mich aus dem Bett... BOAH, bin ich kaputt!!! Glaubt mir keiner wie kaputt man sein kann. Und ich bin sicher die einzige die so kaputt ist, und überhaupt bin ich die Ärmste, weil ich bin sicher auch die Einzige die aufstehen muss... Das Leben ist ungerecht...

Nach 5 Minuten innerem Monolog in dem ich eigentlich nur gejammert habe, konnte ich mich dazu aufraffen ins Bad zu taumeln und meine Zähne zu putzen. (kurze Anmerkung - Waage war mir gnädig heute morgen)
Wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, ob das mein Spiegelbild war, oder jemand Fremdes... hat auf jeden Fall sehr komisch ausgesehen...

Sobald ich Zähne geputzt hab, geht der Rest eigentlich relativ schnell und nach ca. 25 Minuten (inkl. Katze füttern) war ich fertig gestriegelt und bereit die Wohnung bzw. das Haus zu verlassen.
Draußen angekommen war mein erster Gedanke SHIT! Wozu hab ich eigentlich Winterschuhe gekauft, wenn ich sie nicht anziehe?
Nochmals rauf war allerdings keine Option. 1) zu faul, 2) der "noch nicht" Mann war noch im Bett, wollte nicht stören und 3) zu faul... Ich glaube das "faul" war der Hauptgrund, und darum bin ich auch selber schuld und verdiene kein Mitleid, weil ich nasse Socken hab. (Kann bitte jemand Mitleid mit mir haben??? *liebundmitleidigschau*)

Jeder der in Wien wohnt, weiß auch was es heißt in der Früh mit der U-Bahn fahren zu müssen. Egal welche man nimmt, sie ist überfüllt und heiß. Permanente Temperaturschwankung... Draußen kalt, drinnen heiß...

Ich komme zu diesem Test-Zentrum - Ich finde die Anmeldestelle nach langem Hin und Her. Ich geh rein zu diesem Pseudo-Arzt, oder was das sein sollte. Der nimmt die Mini-Spritze, erklärt mir, dass er mir diese Lösung unter die Haut spritzt. Das Stechen an sich tat nicht weh - war ja nur unter die Haut. Die Lösung allerdings, die er mir da unter die Haut geschoben hat, hat sehr weh getan.
Aber wie man sieht, ich habe es überlebt.
In drei Tagen, also am Freitag muss ich wieder hin und meinen Befund abholen (Sofern mir bis dahin nicht der Arm abgefallen ist). Na ich bin gespannt. Wobei ich zu 99,99% behaupten kann, ich bin gesund.

Aber damit nicht genug, ich musste ja noch in die Arbeit fahren. Also wieder raus ins Schneegestöber. Um 11 habe ich Dienstbeginn. Bei der Firma war ich um 9:15 Uhr (der Termin war um 08:30)... Da ist mir eingefallen, ein Arbeitskollege von mir geht immer zu einem Billa (Lebensmittelgeschäft) in der Mittagspause. Da wir "nur" 30 Minuten Mittagspause haben, dachte ich mir, kann dieser Billa nicht so weit weg sein. Also mach ich mich auf den Weg - zu fuß.
Ich sags euch, das war eine kleine Weltreise... Dort hab ich mir zwei Leberkässcheiben und einen Wurstsalat gekauft. Dachte ich nehm was "erlaubtes".
Eine Leberkässcheibe hab ich am Weg zur Hälfte gegessen, den Rest hab ich weggeschmissen. Also so einen ekelhaften Leberkäse hab ich selten gegessen.
ENDLICH (und ich glaub es kaum, dass ich das jemals gesagt habe) war ich in der Firma angekommen. Mein Körper eiskalt, das Gesicht glühend heiß. Ist es im übrigen immer noch...
Mach den Wurstsalat auf, koste ihn... Schmeiß den Rest weg. So einen ekelhaften Wurstsalat hab ich selten gegessen.
Das eizige was ich behalten habe, war das Mineralwasser das ich gekauft hab...

Mein Kopf und meine Augen sind schwer, ich fühle mich als hätte ich Fieber. Ich hoffe es ist bald 19 Uhr, damit ich heim und mich in die heiße Wanne legen kann. Und heut möchte ich spätestens um 22 Uhr schlafen!

Fazit: Nicht mein Morgen...

Montag, 16. Januar 2012

Ich wurde getagged... der neue Blogsport wies scheint...

Polkadots hat mich getagged.

Ich kenne das nicht - aber ich mach mit! Klingt lustig.

Und so funktionierts:
1. Verlinke die Person die dich getagged hat. (check)
2. Beantworte die Fragen, die gestellt worden sind
3. Tagge 5 weitere Personen
4. Gib ihnen bescheid, dass sie getagged worden sind (klar)
5. Stelle den Leuten die 11 Fragen, die getagged wurden.

Ich tagge folgende Personden:
Anna P
Sudda Sudda
Fräulein Fabelhaft
SOLEILrouge
Ente Wurzel aus Kuh

1. Wo gehst du gerne shoppen? Eigentlich geh ich gar nicht gerne shoppen. Aber wenn ich muss ist es DM oder Bipa, H&M, IKEA!!!, Deichmann.

2. Marken oder no name? No Name. Ist mir zu teuer.

3. Würdest du das Haus ungeschminkt verlassen? Mach ich täglich. Bin zu faul in der Früh. Und wenn ich am Wochenende mal zur Wimperntusche greif schreit der "noch nicht" Mann, ich soll mich nicht schminken, er findet mich ohne schöner. *hach*

4. Welche Nagellackmarke bevorzugst du? Hauptsache schnell trocken. DM Eigenmarke ist recht gut.

5. Dein Lieblingsfilm ist? Nicht so genau definierbar. Mag vieles gerne und vieles auch nicht. Gibt keinen ULTIMATIVEN Lieblingsfilm. Sollt mir vielleicht einen aussuchen...

6. Welche Musikrichtung magst du besonders gern? Recht unterschiedlich - je nach Laune. Von Greenday bis Evanescence und von Musical Musik bis Disturbed. Absoluter Lieblingssong: My Immortal von Evanescence (klick für Youtube-Link)

7. Lieblingsfarbe? Rot, Schwarz, Lila, Grün (Smaragdgrün), Blau, Grau

8. Nagellack oder Natur? Meist natur - hin und wieder Frabe und hin und wieder farbloser Lack.

9. Wie wichtig ist für dich Mode? Ich trage das worin ich mich wohl fühle - ob das jetzt gerade In oder Out ist, ist mir herzlichst egal. Mir muss es gefallen und bequem muss es sein.

10. Was ist dein liebstes High-End Produkt? Ich musste "nachgoogeln". Ich hoffe ich habe es richtig verstanden. Mein High-End Produkt ist mein Handy. Hab es vom Christkind bekommen - es ist ein iPhone - und ich liebe es heiß und innig! :)

11. Wieso bloggst du? Ich wollte Gleichgesinnte kennenlernen. Ich wollte Kontrolle über mein Handeln haben. Ich wollte irgendwie das Gefühl haben, meine Freude, Erfahrung, Enttäuschung und vieles mehr mit anderen teilen zu können. Ich wollte etwas wo ich auch reinschreiben kann bzw. sogar muss, wenn ich was doofes gegessen habe und von meinem Ziel abweiche, da ich weiß, dass mich manchmal nur ein gezielter Arschtritt (*wink* an Sudda) auf die richtige Bahn zurück wirft.

So, die von mir getaggedten Personen bekommen noch bescheid und ich bin gespannt wie das weiter geht! :)

LG Sue

16. Orakeltag - nach 16 Wochen

Es ist mal wieder soweit. Die Wahrheit ruft! Oder besser gesagt die Waage.

Wie gings diese Woche mit Abnahme?

Also an und für sich muss ich ja sagen, dass ich sehr brav war, wobei unfehlbar bin ich leider nicht. Das ist auch der Grund warum ich gestern in der Früh noch weniger hatte, als heute in der Früh, aber man darf nicht unzufrieden sein.

Leider ist es immer noch so, dass ich optisch rein gar nichts sehen kann.
Dafür meinte der "noch nicht" Mann, dass man es an den Hüften jetzt schon sehen kann, dass ich abgenommen habe.

DANKE FÜR DIESES KOMPLIMENT!!! Bedeutet mir wahnsinnig viel.

Ich selber bilde mir ein, dass man es am Oberkörper etwas sehen kann. Ich bin drauf gekommen, dass ich Schlüsselbeine hab. Wo die hergekommen sind weiß ich nicht. Aber sie sind wieder sichtbar!

Also genug geredet. Ergebnisse zählen.

Heute hat mir die Waage ein etwas entäuschtes 84,6 entgegengehaucht (Wie gesagt, gestern wars noch weniger). Das bedeutet eine Abnahme von 800 Gramm für die letzte Woche und ergibt eine Gesamtabnahme von 10,4 Kilo in 16 Wochen.

Das ist super! Wie gesagt es giftet mich ein bischen, dass ich gestern noch weniger hatte, aber was viel viel wichtiger ist:

ICH BIN UNTER 85 KILO!!!!

Das bedeutet nicht nur, dass ich ENDLICH mein 85 Kilo Geschenk bekomme, sondern auch, dass ich die magische 10 Kilo Grenze überschritten habe!

Für mich ist diese Grenze wirklich wirklich wichtig.
Ich hatte immer das Gefühl, 5 Kilo hat man schnell mal weg. Aber die 10 Kilo Grenze war immer so eine Hürde für mich. Und auch jetzt wieder hatte ich das Gefühl ich komm einfach nicht über die 10 Kilo drüber.

Jetzt aber habe ich es geschafft und ich bin wirklich stolz!

Ps.: Das 85 Kilo Geschenk ist eine Musik DVD von Green Day namens "Awesome as F**k

Sonntag, 15. Januar 2012

Bitte, ich habe gekocht. ICH!

Wie bereits berichtet, die Regelung vom "noch nicht" Mann und mir:
Er kocht
Ich mache Wäsche

Super Regelung - ich kann nicht kochen. Wirklich nicht.

ABER am Mittwoch hatte der Liebste später aus als ich und somit blieb das Kochen mir über.
Ich hab mir ein Rezept von der "noch nicht" Schwägerin gemopst das sie zu Weihnachten gemacht hat.

Hendlhaxen alla "noch nicht" Schwägerin (Zu Deutsch: Hühnerkeulen alla "noch nicht" Schwägerin)

Man nehme:
Olivenöl
Knoblauchzehen (ich hatte gestern ca. 4 große Zehen)
1 Zwiebel
Hühnerkeulen
Cherrytomaten (geht auch mit normalen)
1/8L Weißwein (trocken)
Thymianzweige
Grobes Meersalz
für nicht LCHF-ler noch Kartoffeln

Auflaufform oder backofenfeste Form mit Olivenöl einstrechen. Hühnerkeulen rein.
Zwiebel, Knoblauch, Cherrytomaten (es gehen auch normale, aber Cherrytomaten haben einen eigenen Geschmack) und für nicht LCHF-ler Kartoffeln grob schneiden und zwischen den Keulen verteilen.
Weißwein drüber gießen (aber nicht über die Keulen - nur in den Zwischenraum).
Tymianzweige großzügig dazwischen stecken.
Keulen mit Olivenöl einstreichen und grobes Meersalz dürber geben.

(Ich  hatte weder Tymian noch grobes Meersalt - den Tymian hab ich weggelassen, das grobe Salz wurde durch feines Meersalz ersetzt)

Das ganze kommt bei vorgeheiztem Ofen bei 200 Grad ca. 1 Stunde in den Ofen.
Nach einer halben Stunde kann man nochmal etwas Weißwein nachgießen (hab ich nicht gemacht) aber auch hier wieder nicht über die Keulen sondern nur in den Zwischenraum.

Nach einer Stunde überprüfen ob die Keulen schon durch sind. Wenn ja, Keulen auf den Teller. :)
Den Zwiebel, Knoblauch, Tomaten, (und Kartoffeln - die es bei uns nicht gab) in eine Schüssel geben und dazu auf den Tisch stellen.
Dazu gabs für den Liebsten Erbsen und für mich Karotten.

Der Zwiebel, der Knoblauch und die Tomaten werden total weich und saugen das Öl und den Wein auf, und das ergibt zum zusätzlichen Gemüse eine extrem gute Beilage.
Die Hühnchen-Haut wird trotzdem etwas knusprig.

Wirklich, es war sehr sehr lecker.
Das nächste mal allerdings nehmen wir einen Wein mit weniger Eigengeschmack oder versuchen es überhaupt mit Hühnersuppe. Wir kochen nicht gerne mit Alkohol.

Beim nächsten Mal gibts dann die Fotos. Gestern war alles zu schnell weg um ein Foto ordentliches Foto zu machen. ;)

Donnerstag, 12. Januar 2012

Ärzte sind was seltsames...

Ich habe euch ja erzählt, dass ich eure Daumen für ein wenig Glück brauche um einen positiven Bescheid zu erhalten.

Ich kann leider immer noch nicht sagen warum, bzw. was auf mich zukommen wird. Aber bald darf ich das auch.

Fakt ist, dass mit diesem Brief auch ein ärztliches Attest bekommen habe, dass ich von meinem Hausarzt ausfüllen lassen und anschließend zurück schicken muss.

Ich also losgestapft nach der Arbeit zu meinem Hausarzt. Der schaut sich das Attest an und schreibt mir zwei Überweisungen.

Es mussten verschiedene Punkte abgeklärt werden für dieses Attest. Unter anderem stand auch drauf, dass ich einen sogenannten "Mendel Mantoux Test" (Tuberkulintest) machen soll, und wenn dieser positiv ausfällt muss ich zusätzlich ein Lungenröntgen machen lassen.

Erklärung:
Ein Tuberkulintest ist ein Hauttest mit Tuberkulin, einem Präparat, das aus flüssigen Mykobakterien-Kulturen filtriert wird. Tuberkulin ruft beim Einbringen in die Haut eine Reaktion mit sensibilisierten T-Lymphozyten hervor, die bei Kontakt mit Tuberkulose-Erregern gebildet werden. Der Test dient also dazu, eine vorangegangene oder gegenwärtige Tuberkulose-Infektion zu erkennen.

Mein Arzt allerdings meinte, nein diesen Test brauche ich nicht, er schreibt mir gleich eine Überweisung fürs Lungenröntgen.
Ich dachte mir er ist Arzt, er wird schon wissen was er macht.

Ich also zu den Überweisungsstellen, die er mir gegeben hat, den Rest konnte er bereits im Vorfeld mit meinem Impfpass ausfüllen.

Als ich alle Befunde zusammen hatte, bin ich wieder hin, leider war nur seine Vertretung da, die um ehrlich zu sein nicht so wirklich mein Fall ist, wie sich herausstellen sollte.
Sie konnte meinen Impfpass nicht lesen, meinte ich brauche noch eine Impfung, obwohl diese bereits im Impfpass eingetragen war. Zusätzlich war sie mit der Gesamtsituation einfach und überhaupt überfordert.

Zusätzlich habe ich dieses Attest auch noch von meiner Mutter überprüfen lassen (sie ist auch Ärztin) und so haben wir es dann doch noch geschafft dieses Attest fertig auszufüllen. Das einzige was fehlte war eben besagter Mendel Matoux Test. Auch meine Mamsch meinte, wenn der Hausarzt das sagt, wirds schon richtig sein und dachte sich nichts böses dabei.

Gut. Attest weggeschickt. Ich glücklich, endlich alles für diese spannende neue Sache erledigt zu haben. Schickte das ganze noch vor Silvester ab. Abgabeschluss aller Unterlagen wäre der 13.01.2012 also diesen Freitag.

Gestern ruf ich dort an, um mich zu erkundigen, ob eh alles angekommen ist, und ob alles seine Richtigkeit hat. Sagt mir die Dame am Telefon, es ist alles da, es ist auch alles ok, aber ich müsse diesen Test noch machen, warum ich den nicht gemacht hab.
Hab ihr die Geschichte von meinem Hausarzt erzählt. Sie meinte das wäre falsch und ich müsse diesen Test UNBEDINGT noch machen lassen.
Den Befund könne ich dan hinfaxen, sie vermerkt, dass ich es nachreichen kann, da es sich bis zum 13.01.2012 nicht ausgehen wird.

Boah, war ich sauer! Auf meinen Hausarzt. Warum nimmt er nur etwas an und fragt nicht irgendwo nach, wenn er keine Ahnung hat? Und außerdem, warum sollte ich sowas wissen? Aber gut, aus allem lernt man etwas und somit weiß ich, dass ich lieber 5 mal nachfrage, bevor ich etwas als in Ordnung betrachte.

Gut, ich rufe dort an, wo man diesen Test machen kann. Ich brauche keine Überweisung (also nicht nochmal für einen Zettel eine Stunde beim Arzt warten) aber ich brauche einen Termin. Um genauer zu sein brauche ich zwei Termine, denn einmal muss man das Spritzen und 3-5 Tage später muss man es auswerten lassen, damit der Befund erstellt werden kann.
Ich soll einfach meinen Impfpass und das Attest mitbringen. Kostenpunkt 12,50 Euro.
Auch dieser Dame habe ich die Geschichte mit meinem Hausarzt erzählt und das ich das Attest nicht mehr habe. Auch das war zum Glück kein Problem.

ABER der nächste freie Termin ist am Dienstag dem 17.01.2012 und nochmals muss ich hin am Freitag dem 20.01.2012. Prinzipiell geht sich eh alles aus, aber trotzdem wäre es mir lieber gewesen, ich hätte es von Anfang an gewusst, dann hätte ich auch das vor Silvester noch erledigen können.

Man teilt sich die Zeit ein, man schaut das man alles hat, es wird einem versichert dass alles seine Richtigkeit hat und ist mit dem Ergebnis zufrieden. Und dann plötzlich kommt noch etwas unerwartetes. Ich hasse sowas! Wirklich, ich krieg echt die Kriese, bei solchen Dingen.

Bei anderen bin ich immer die, die sagt keep cool wird sich alles ausgehen! Wirst sehen! Ist doch easycheesy!
Aber bei mir selber kann ich das gar nicht. Ich war so sauer gestern, ich hatte richtige Wuttränen in den Augen.

Aber heute, schaut die Welt schon anders aus. Ich hab die zwei Termine, ich hab in der Firma bescheid gegeben, dass es sein kann dass ich später komme (hab zwar erst um 11 Dienstbeginn, und die Termine sind um 9 Uhr, aber wer weiß wie lange sowas dauert), und alle wissen bescheid, dass ich den Befund nachreichen kann.

Trotzdem hat es mich wirklich geärgert.